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Ein Messer kann zeitgleich sowohl Beute als auch Qualifikationsgegenstand sein
BGH Karlsruhe, AZ: 3 StR 263/13, 17.10.2013
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Für die Erfüllung des Tatbestands des § 250 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a StGB ist es nicht erforderlich, dass sich der Täter mit einem der dort bezeichneten Gegenstände zum Tatort begibt. Vielmehr genügt es, dass er einen solchen zu irgendeinem Zeitpunkt während der Tatausführung bei sich führt. Ausreichend ist daher auch, dass sich der Täter erst während der Tat und aus der Tatbeute mit einem solchen Werkzeug versieht.
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Dieses Urteil wurde eingestellt von iurado
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