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Urteile zu Kategorie: Arbeitszeugnis

Wenn der Arbeitgeber nur gelochtes Geschäftspapier besitzt, ist die Verwendung gelochten Geschäftspapiers für das Arbeitszeugnis zulässig.
ArbG Weiden in der Oberpfalz, AZ: 3 Ca 615/18, 09.01.2019
Ein Arbeitnehmer hat keinen Anspruch auf ein ungeknicktes und ungetackertes Arbeitszeugnis.
LAG Mainz, AZ: 5 Sa 314/17, 09.11.2017
Mit einer Unterschrift, die im ersten Buchstaben einen Smiley enthält, wird eine Aussage getroffen, die der Arbeitnehmer nicht hinnehmen muss
ArbG Kiel, AZ: 5 Ca 80 b/13, 18.04.2013
Eine Arbeitnehmerin hat keinen Anspruch auf die Erteilung eines Arbeitszeugnisses ohne Silbentrennung am Zeilenende.
LAG Stuttgart, AZ: 3 Sa 21/14, 27.11.2014
Eine Verschlüsselung, dass die im Zeugnis wiedergegebene Leistungsbeurteilung tatsächlich nicht den wirklichen Leistungen entsprechen soll, verstößt gegen §109 Abs. II Satz 2 GewO.
ArbG Herford, AZ: 2 Ca 1502/08, 01.04.2009
Der das Arbeitszeugnis unterschreibende Vertreter muss ranghöher als der Empfänger sein.
BAG Erfurt, AZ: 9 AZR 507/04, 04.10.2005
Soweit Merkmale üblicherweise erwähnt werden, führt die ungerechtfertigte Nichterwähnung zu einem Anspruch auf ein ergänztes Zeugnis.
BAG Erfurt, AZ: 9 AZR 632/07, 12.08.2008
Ein Arbeitnehmer hat gegen einen Arbeitgeber keinen Anspruch auf eine Zeugnisergänzung um eine Schlussformel.
BAG Erfurt, AZ: 9 AZR 44/00, 20.02.2001
Wenn sich der Arbeitgeber in der Lage sieht, trotz der wesentlichen Ausfallzeiten des Arbeitnehmers diesen beurteilen, bedarf es keiner Erwähnung der Ausfallzeiten.
BAG Erfurt, AZ: 9 AZR 261/04, 10.05.2005
Die Formulierung "kennen gelernt" verstößt nicht gegen die Gebote der Zeugniswahrheit und Zeugnisklarheit.
BAG Erfurt, AZ: 9 AZR 386/10, 15.11.2011